Dienstag, 30. Juni 2015
Kein muh und kein Mäh!
Montag, 18. Mai 2015
Quilttreffen in Györ
Die ungarische Quiltgruppe “Galagonya Tanoda” hat zum Quilttreffen eingeladen und wir sind der Einladung gern gefolgt. Man ist ja neugierig was die Nachbarn so werken.
Es war gar nicht so einfach die Lokalität zu finden, aber mit Hilfe von Karte und deutschsprechenden Ungarn dann kein Problem.
Eine Menge Damen war anwesend und es wurde fleißig genäht.
Scheinbar waren viele Stoffvorräte zu Ende gegangen, es mussten Vorräte aufgefüllt werden.
Hanna habe ich auch getroffen und wir hatten ein bisschen Zeit zum Tratschen.
Bilder der Ausstellung könnt ihr bei Hanna finden, bei mir kommen jetzt ein paar Bilder von Györ:
Schaut euch den Belag dieser Torten an, da bekommt man schon beim Zuschauen Aquaplaning auf der Zunge!
Die Zunftzeichen aus der Handwerkerstraße.
Fingerhüte gibt es in Györ auch!
Dieses Herz habe ich für den Gemeinschaftsquilt der Galagonya Tanoda genäht, ich hoffe, dass viele hübsche Herzen zu einem schönen Quilt genäht werden können.
Michi
Die Anleitung für das Herz ist von hier.
Freitag, 8. Mai 2015
Saison Opening im Regen
Ein verlängertes Wochenende am Wolfgangsee und das in Verbindung mit Regen in unterschiedlicher Intensität.
Göga hat vom Christkind ein Lauftechnik Seminar geschenkt bekommen und das fand am ersten Mai Wochenende in St. Wolfgang und Umgebung statt.
Es hat sich wieder bestätigt, dass wir erstens nicht aus Zucker sind und dass es zweitens kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Bekleidung gibt.
Für mich gab es dann Besichtigung der Gegend und Brauchtumsveranstaltungen zu besuchen.
Das Saison Opening des Wolfgangsees hatte wirklich Pech mit dem Wetter, in jeder Wolfgangsee Gemeinde gab es Standln in denen man Schmankerl verkosten konnte und es wurde musiziert.
Keine Stadl Musi sondern “Mei liabste Weis” Musi.
Die Einheimischen waren in den Trachten unterwegs, es war ein Fest für die Augen.
Maibaumaufstellen in St. Wolfgang – die Manda waren ganz schön aufgeputzt!
Blumenkompositionen aus dem Kurpark in Bad Ischl
Apotheke in Bad Ischl, Blumenkisterl sind so was von passé!
Ein Blick ins oberösterreichische Heimatwerk in Bad Ischl
Noch ein Blick, so viele Stoffe die mitkommen wollten
Aus jeder Auslage lachten Dirndln und Co, für Groß und Klein
St. Wolfgang
Ein Baum in Strobl, mehr Moos als Blätter.
Am Sonntag habe ich eine Schifffahrt gemacht und die nassen Ortschaften am Ufer des Sees besucht
und die Musi spielt dazu!
Der See und die Landschaft waren in grün gehalten, sattes, frisches Grün.
Kinder in Tracht, gibt es etwas Süßeres? Die Burschen in der Lederhose und gestrickten grünen Stutzen, die Mädels in roten Dirndln mit weißen Schürzen.
Auch viele der Erwachsenen hatten diese Tracht an, es war wie eine Zeitreise so viele schöne Trachten auf einem Fleck zu sehen.
Es war ein sehr stimmiges Bild, mit Sonnenschein wahrscheinlich schon kitschig.
Ein Fundstück:
An alle tapferen Mütter und Kinder, die die Zeit der Erziehung überlebt haben.
Magnolie in Vollblüte
Ich wünsche euch ein schönes Muttertags Wochenende!
Michi
Dienstag, 21. April 2015
Nach Lust und Laune
nähen - das ist schön!
Wieder einmal ein Nähwochenende in Reichenau an der Rax.
Diesmal waren wir nur 9 Damen, die Stimmung hat nicht darunter gelitten.
Wir bekamen einen kleineren Seminarraum im Juchhe (oberste Etage, ich kann nicht genau sagen welcher Stock es war, wer schon einmal beim Flackl weiß was ich meine), der Ausblick war spektakulär und wir erlebten Aprilwetter vom Feinsten:
Ausblick 1
Ausblick 1 eine halbe Stunde später.
Ausblick 2 – so sind mir die Berge am liebsten, von unten!
Es wurde nicht nur aus dem Fenster geschaut, es wurde auch genäht,
Hanna kam gut vorbereitet und hatte alles zugeschnitten, es stellte sich aber heraus, dass einige Stoffe noch fehlen. Die Beschäftigung für den Herbst ist gesichert!
Brigitte nähte das gleiche Muster in anderen Stoffen.
Brigitte war am Freitag Abend schon mit dem Zusammensetzen ihres ersten Tops fertig, ist doch sehr schön geworden, oder?
Sally hat einen Quilt für ihre Tochter begonnen, die erste fertige Tasche hängt schon neben dem Quilt.
Am Samstag wurde dann mit der Winslow Market Tote weitergemacht und es sind zwei wunderschöne Taschen entstanden. Die Anleitung ist nicht fehlerfrei und ein bisschen um die Ecke gedacht. Links im Bild Hannas Tasche, rechts die von Sally.
Edith hat einen Spitzenquilt /Weißquilt genäht, mit sehr viel Liebe zum Detail.
Das nenne ich einmal einen gelungenen Reste Quilt!
Waltraud hat die Reste ihres großen Quilt gleich zu Dreiecken geschnitten und dann zu Quadraten genäht und mit anderen den Resten ein fertiges Top genäht. Gratulation zu dieser tollen Arbeit.
Ich habe natürlich auch genäht, viele 2,5 Inch Quadrate, die einmal wenn sie groß sind, ein Quilt werden sollen.
Einfach nur mal aufgehängt, das Layout wird noch geändert und es kommen weiße Zwischenstreifen dazwischen.
So viele schöne Reste und viele davon erzählen Geschichten…
Der Flackl Termin im Herbst ist schon fixiert!
Michi
Freitag, 10. April 2015
Wiederholungstäter
Manche Anleitungen sind so gut und die Ergebnisse so befriedigend, dass einmal nicht genug ist.
Meist sind Wiederholungen langweilig, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Seit Dezember habe ich die Falttasche aus dem Buch Alles im Griff einige Male genäht.
Meist habe ich Stoffe vom Schweden verwendet und bin sehr zufrieden mit ihrem Aussehen.
Die Leinen Version geht zum stilvoll einkaufen nach Berlin.
Nachdem meine alte Haube schon einige Jahre am Buckel hat, war es Zeit für eine neue.
Im Dezember hat Martina Behm die Haube Tensfield heraus gebracht und es war Liebe auf den ersten Blick. Geht leicht zu stricken, mit dicken Nadeln (Nr.6) ist sie in 3 Stunden gestrickt.
Das Verlaufsgarn heißt Caleido von Austermann und besteht zu 86% aus Alpaka, so weich wie eine Wolke am Kopf.
Die Haube passt gut, schließt schön über den Ohren ab und rutscht nicht.
Rechts im Eck der Collage sieht man die Frühlingsversion aus Baumwolle, Summerwave von Austermann – Kinderköpfe brauchen länger Hauben.
Und noch einmal ein Wolldascherl, weils beim ersten Mal so schön war.
Jetzt ist der Waschbären Stoff auch eingesetzt worden. War doch zu schade zum kleine Eckerl schneiden.
Hier wurde Ende März Geburtstag gefeiert und ein kleine Mädchen hat eine Geburtstagstorte geschenkt bekommen.
Der Kerl sah nicht nur gut aus, er hat auch gut geschmeckt!
Die Vorbereitungen für das Nähwochenende in Reichenau haben schon begonnen - back to the roots – Resteverwertung.
Es sind so viele schöne Reste dabei und sie erinnern mich an schöne Quilts für die sie verwendet wurden.
Es könnte ein sentimentales Wochenende werden.
Genießt das erste wirklich schöne Wochenende!
Michi




